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Geschichte der GS Ulzburg

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Inhalt:Grundschule Ulzburg, aber wann?
Vor 1800
1800-1913
1913-1960
1960-1970
1970-1993
1993-2000
seit 2000


Über die Gründung einer Schule und die Anfänge des Schulwesens in Ulzburg sind Aufzeichnungen nicht auffindbar. Es gibt lediglich einzelne Belege, die das Wirken von Schulmeistern und die Durchführung eines Schulunterrichts in den letzten Jahren des 17. und im 18. Jahrhundert erwähnen.

Verwertbare Aussagen liegen erst für die Zeit um 1800 vor. Danach hat in Ulzburg bereits vor 1800 eine einklassige Schule bestanden. Das Schulgebäude stand an der Schulstraße, 100 Meter östlich des jetzigen Schulkomplexes. Wegen Baufälligkeit musste es 1825 einem an gleicher Stelle errichteten Neubau weichen. Das durch Umbau 1880 um einen zweiten Klassenraum erweiterte Gebäude diente der Volksschule Ulzburg bis 1913 als Schulhaus, um danach noch bis zum Abriss im Jahre 1998 als Wohnhaus genutzt zu werden.

1913 konnte die Volksschule Ulzburg ein neues, mit drei Klassenzimmern ausgestattetes Schulhaus beziehen, das noch heute als sogenannter Altbau Teil des Schulkomplexes ist. Die Zahl der Klassenräume genügte zunächst den Erfordernissen. Ab 1945 ließ der Zustrom von Heimatvertriebenen und Bombengeschädigten in Verbindung mit der Einführung des 9.  Pflichtschuljahres die Schülerzahlen schlagartigGrundschule Ulzburg 1952 ansteigen. 1946 mussten in den drei Räumen im Schichtunterrricht 6 Klassen von 3 Lehrkräften, 1947 sogar 9 Klassen von 5 Lehrkräften unterrichtet werden. Erst 1950 kann es durch die Erweiterung des Schulhauses um die zwei Seitenflügel mit drei zusätzlichen Klassenräumen und einem langsamen Absinken der Schülerzahlen zu einer Entspannung und schließlich zu einer Normalisierung.

Schon 10 Jahre später gab es neue Engpässe. Die Gemeinde Ulzburg begann zu wachsen, ein Prozess, der sich auch nach dem Aufgehen Ulzburgs in der Großgemeinde Henstedt-Ulzburg fortsetzte, und der bis heute nicht abgeschlossen ist. Die damit steigenden Schülerzahlen machten eine erneute Schulerweiterung erforderlich. 1966 konnte der sog. Atriumbau mit Klassen-, Fachunterrichts- und Verwaltungsräumen in Benutzung genommen werde, gleichzeitig auch die schon länger erforderlich gewesene erste Turnhalle.

Nach der Bildung der Großgemeinde Henstedt-Ulzburg 1970 kam es zu der Entscheidung, die Hauptschule für den gesamten Gemeindebereich auf die Schule Henstedt zu konzentrieren und die Schule Ulzburg als Grundschule weiterzuführen. Es begann ein Abschmelzprozess, der mit Entlassung der letzten Absolventen 9. Klassen in Ulzburg im Sommer 1975 endete.
Immer neue Wohngebiete entstanden in Ulzburg, jetzt Ortsteil der Großgemeinde. Diese Entwicklung ließ die Schülerzahlen weiter steigen. In Verbindung mit der Absicht, eine Vorschulförderung anzubieten, war weiterer Raumbedarf gegeben. Er sollte mit der Erstellung des sog. Hofbaues befriedigt werden, der im Jahre 1973 fertig gestellt wurde, und der auch die im gleichen Jahre eingerichteten Vorklassen aufnahm.

1980 erfuhren die Voraussetzungen für den Sportunterricht eine deutliche Verbesserung mit der Inbetriebnahme der zweiten Turnhalle im Hofbereich.

Nachdem im Februar 1994 die Gemeindevertretung einstimmig beschloss, die Aufnahme des Baus einer vierten Grundschule in das Schulbauprogramm 1995 des Landes Schleswig-Holstein zu beantragen, sollten noch 14 Jahre vergehen bis dieser Bau realisiert wurde.

Auch die Umgestaltung des Schulhofes ließ lange auf sich warten. Als die eigentlich für 1992 geplante Maßnahme auch 1995 wieder verschoben wurde, griffen Eltern, Kinder und Lehrerkollegium Ende 1995 zur Eigeninitiative, zunächst mit Ideen und Planungen auf dem Papier, dann im Sommer 1996 mit Spaten und schwerem Gerät auf dem Asphalt, und verwandelten ca. 200 m² Schulhoffläche in eine naturnahe Spiel- und Ruhezone. Der restliche Bereich wurde nach einer Bauzeit von ca. 7 Monaten erst im Frühjahr 1999 von einer Fachfirma fertig gestellt. 

Doch die dazwischen liegende Zeit blieb für die Grundschule Ulzburg nicht frei von Bautätigkeiten. 1997 konnte der neue Sportplatz mit einem Kunstrasen und einer Leichtathletikanlage eingeweiht werden. Im selben Jahr wurde im Rahmen von Brandschutzmaßnahmen der Altbau umgebaut und um zwei Klassenräume erweitert.

Im Jahre 1998 nahm der Hort seinen Betrieb auf, dagegen wurde der Vorschulunterricht nach 25 Jahren in Schleswig Holstein eingestellt.

Am 23. 8. 2005 beschließt die Gemeindevertretung von Henstedt-Ulzburg den Bau einer vierten Grundschule. Die Grundschule Ulzburg-Süd soll ca. die Hälfte der Schüler und Schülerinnen der Grundschule Ulzburg aufnehmen. Sowohl die Grundschule Ulzburg-Süd als auch die Grundschule Ulzburg sollen zukünftig als dreizügige Schulen geführt werden. Parallel zur Planung der neuen Schule wird die Zukunft der Grundschule Ulzburg und die Nutzung der frei werdenden Räume beraten.

Am 19. 2. 2008 beauftragt die Gemeindevertretung die Verwaltung, ein Raumprogramm für die Grundschule Ulzburg und die Kita Schulstraße zu erstellen. Der Altbau und der Atriumbau werden als zukünftige Räume der Schule und der Hofbau als Räume der Kita bestimmt. Der Umbau soll allerdings erst mit Fertigstellung der Grundschule Ulzburg-Süd starten.

Mit Beginn des Schuljahres 2008/09 wird die Grundschule Ulzburg in zwei Schulen aufge­teilt. Schüler und Schülerinnen der Grundschule Ulzburg-Süd und ihre Lehrerinnen bleiben allerdings noch bis zur Fertigstellung der neuen Schule, bis zu den Herbstferien in den Räumen der Grundschule Ulzburg.

Am 27. 10. 2008 verabschieden die Kinder und Lehrkräfte der Grundschule Ulzburg ihre ehemaligen Schulkameraden und Kolleginnen. In den nun freien Räumen im Hofbau wird Anfang 2009 mit den Umbauarbeiten begonnen. Parallel werden einige Räume der Grundschule Ulzburg saniert.

Im November 2009 ziehen die Kinder und Erzieherinnen der Kita Beckersberg I in ihr neues Gebäude ein. Die Einrichtung heißt jetzt Kita Schulstraße. Der Musikraum bleibt der Schule erhalten. Die Sporthalle 2 wird von der Schule und die Sporthalle 1 von der Kita genutzt.

Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 werden in der Grundschule Ulzburg 250 Schüler- und Schülerinnen unterrichtet. Es gibt 12 Klassenräume mit je zwei internetfähigen Computeranschlüssen, einen Musikraum, einen Mehrzweckraum mit 10 Computerplätzen und einen Werkraum, die auch als Gruppenräume genutzt werden und zwei weitere kleine Gruppenräume.

last update: 27. Sep 16 by Eichhorn

 
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